ReRide1926: Klassement & Danke!
Bei der Tour de France 1926 gab es einige der heutigen Wertungen und Trikots noch gar nicht. Für uns war das aber die perfekte Gelegenheit, diese Trikots 100 Jahre später neu zu vergeben.
ReRide1926: 5745 km | 17 Etappen | 11. Juli - 8. August | Spendenaktion mit BIKE AID e.V.

Im Sommer 1926 machte sich ein Peloton auf den Weg zu einer der härtesten Ausgaben der Geschichte der Tour de France. Staubige Straßen, endlose Etappen, primitive Fahrräder und kaum Unterstützung: Die Fahrer kämpften über Wochen hinweg gegen Hitze, Müdigkeit, Berge und gegen sich selbst.
Hundert Jahre später entsteht die Idee, diese Herausforderung noch einmal zu erleben. Das Projekt ReRide 1926 ist eine Reise in die Vergangenheit. Ein Versuch, die legendäre Ausgabe der Tour de France 1926 so nah wie möglich nachzufahren.
Die Strecke bleibt gleich: 5745 Kilometer, 17 Etappen, 29 Tage. Die Berge sind noch immer da, der Wind ebenso. Nur die Zeit hat sich verändert...
Christoph Hench und Timm Hortig sind für diesen Sommer (11. Juli - 8. August) gewissermaßen Zeitreisender auf zwei Rädern. Ihre Mission ist einfach formuliert, aber schwer umzusetzen: herauszufinden, welche Leistung die Fahrer vor einem Jahrhundert tatsächlich erbracht haben.
Natürlich hat die Gegenwart gewisse Vorteile. Die Straßen sind heute größtenteils asphaltiert, die Orientierung ist einfacher, und in den Pyrenäen lauern keine Bären mehr auf müde Radfahrer. Doch vieles bleibt gleich: lange Tage im Sattel, Gegenwind auf offenen Straßen, einsame Kilometer ohne Windschatten und die großen Gebirge Frankreichs. Die Frage ist also nicht nur, ob die Strecke zu bewältigen ist, sondern auch, wie sich moderne Fahrer im Schatten der Geschichte schlägt.
ReRide 1926 ist deshalb mehr als eine sportliche Herausforderung. Es ist ein historisches Experiment, ein persönliches Abenteuer und zugleich eine Hommage an die Pioniere des Radsports.
Ob Christoph und Timm am Ende alle 5745 Kilometer bewältigen, wird sich erst unterwegs zeigen. Sicher ist nur: Die Reise beginnt dort, wo vor hundert Jahren bereits Legenden entstanden sind – auf den Straßen Frankreichs.

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