
Eine Reise durch die Geschichte auf zwei Rädern
Im Sommer 1926 machte sich ein Peloton auf den Weg zu einer der härtesten Ausgaben der Geschichte der Tour de France.
Staubige Straßen, endlose Etappen, primitive Fahrräder und kaum Unterstützung:
Die Fahrer kämpften über Wochen hinweg gegen Hitze, Müdigkeit, Berge und gegen sich selbst.
Hundert Jahre später entsteht die Idee, diese Herausforderung noch einmal zu erleben. Das Projekt ReRide 1926 ist eine Reise in die Vergangenheit. Ein Versuch, die legendäre Ausgabe der Tour de France 1926 so nah wie möglich nachzufahren.
Die Strecke bleibt gleich: 5745 Kilometer, 17 Etappen, 29 Tage. Die Berge sind noch immer da, der Wind ebenso.
Nur die Zeit hat sich verändert...
Ein Fahrer aus unserer Zeit stellt sich dieser Aufgabe
Christoph Hench. Geschichtslehrer aus Deutschland – und für diesen Sommer gewissermaßen Zeitreisender auf zwei Rädern. Seine Mission ist einfach formuliert, aber schwer umzusetzen: herauszufinden, welche Leistung die Fahrer vor einem Jahrhundert tatsächlich erbracht haben.
Natürlich hat die Gegenwart gewisse Vorteile. Die Straßen sind heute größtenteils asphaltiert, die Orientierung ist einfacher, und in den Pyrenäen lauern keine Bären mehr auf müde Radfahrer. Doch vieles bleibt gleich: lange Tage im Sattel, Gegenwind auf offenen Straßen, einsame Kilometer ohne Windschatten und die großen Gebirge Frankreichs. Die Frage ist also nicht nur, ob die Strecke zu bewältigen ist, sondern auch, wie sich ein moderner Fahrer im Schatten der Geschichte schlägt.
ReRide 1926 ist deshalb mehr als eine sportliche Herausforderung. Es ist ein historisches Experiment, ein persönliches Abenteuer und zugleich eine Hommage an die Pioniere des Radsports.
Ob Christoph am Ende alle 5745 Kilometer bewältigt, wird sich erst unterwegs zeigen. Sicher ist nur: Die Reise beginnt dort, wo vor hundert Jahren bereits Legenden entstanden sind – auf den Straßen Frankreichs.
News (14. April)
- Es gibt neue Beiträge im Newsblog - bspw. zum Rennfahrer Kisso Kawamuro, dem ersten japanischen Rennfahrer der Tour de France.
- Außerdem ist der dritte Etappenbericht von Metz nach Dunkerque - der längsten Etappe der Tour 1926 - online!
- BIKE AID e.V. hat seine Spendenprojekte für das Jahr 2026 (nicht 1926, solange gibt es sie dann doch noch nicht) vorgestellt. Auf der Seite der Spendenaktion findet Ihr mehr Infos dazu!

Das Projekt hinter ReRide1926
ReRide1926 ist mehr als nur eine sportliche Herausforderung. Es ist eine Hommage an die legendäre Tour de France von 1926, neu interpretiert als Solo-Leistung für wohltätige Zwecke.
Von der detaillierten historischen Aufarbeitung jeder Etappe über die intensive Vorbereitung bis hin zur Live-Dokumentation der 29-tägigen Fahrt – unser Ziel ist es, Bewusstsein zu schaffen und Spenden für Bildungs- und Entwicklungsprojekte durch den Radsport zu sammeln.
Erfahren Sie in Kürze mehr über unser Projekt
und wie Sie Teil davon werden können.

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